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Frieden schaffen ohne Waffen Fo. 143

Frieden schaffen ohne Waffen!?


Eine Diskussion könnte im wahrsten Sinne des Wortes „entflammen“, wenn man sich noch einmal bewusst vor Augen führt, wofür unser schönes Geld auf der Welt eigentlich ausgegeben wird.
Wir alle sind in einer Welt aufgewachsen, wo unzählige Erdenbürger in der Menschheitsgeschichte gelitten haben und immer noch leiden. In unserer noch nahen Geschichte haben insbesondere die Großeltern ein Europa im Krieg erlebt.  Aufgewachsen und gelitten haben unsere direkten Vorfahren in einem Umfeld, welches eigentlich von ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen gezeichnet war. 

Das bedeutet, dass viele Generationen vor uns einer ständigen Bedrohung durch Enteignung, Chaos, Katastrophen und Gefahr für Leib und Leben (Bedrohungen) ausgesetzt waren. 

Für uns hier in Deutschland heute und insbesondere für GEN Y und Z, unvorstellbar. Gott sei Dank. Bisher jedenfalls. 

Diese kennen die Schrecken lediglich durch diverse Dokureihen im Fernsehen. Solche, vor allem über das Dritte Reich, laufen mittlerweile so zahlreich und immanent rauf und runter, dass ich es bereits mit der Angst zu tun bekomme, dass sich ein Gewöhnungseffekt einschleichen oder einstellen könnte. 

Auch könnte man mittlerweile den Eindruck gewinnen, dass man uns dadurch gezielt auf den Krieg, sagen wir mal vorbereiten möchte. Also, dass wir einer gezielt, Bewußten Propagande unterliegen. 

Getreu dem Motto: 

Je länger und dauerhafter ich auf eine Katastrophe blicke oder darüber berichte, desto mehr verliert sie ihren Schrecken und wird im Alltag normal. Das wäre schrecklich! 

Aber es ist hoffentlich nur ein FAST Gefühl, was ich da haben. Und das wäre gut so. Denn wir dürfen auf keinen Fall vergessen, was passiert ist. Denn aktuell sind zahlreiche Welt-Brandherde entfacht, die uns wieder das Fürchten lehren können.  

Ich selbst bin im Frieden in Europa aufgewachsen, habe aber schon in meinen jugendlichen Jahren miterlebt, wie ein jahrzehntelanger, kalter Krieg dazu beitragen hat, Menschen permanent und unterschwellig in Angst und Schrecken zu versetzen; zu verunsichern – stets eine atomare Katastrophe vor Augen führend, die unmittelbar bevorzustehen scheint. 

Hier entstand die berühmt, berüchtigte Aussage: Der fünf vor zwölf Welt. Auch Sting hat schon einen sehr düsteren Song in dieser Zeit darüber gemacht. 

Jetzt, 80 Jahre später, nachdem der letzte Krieg in Europa (Ukraine, nicht gleich Europa) stattgefunden hat, bewegen wir uns wieder in eine Richtung, die genau dieses Thema behandelt. 

Angst und Terror gehen wieder um. Terror leider schon länger, aber heuer mischt sich auch wieder eine starke Angst vor einem Krieg bei, der vor unserer Haustür bis vor ein paar Jahren noch undenkbar schien. Auch deshalb, weil sich viele Nationen dazu verschrieben hatten, gemeinsam gegen den Terror vorzugehen. Und das hat uns verbunden. Stichwort NATO und Co. Und das war gut so. Doch jetzt ist alles anders. 


Frieden kann scheinbar nur noch durch Waffen erhalten werden. Frei den Zitat nach
 Marcus Tullius Cicero. Willst du den Frieden, bereite dich auf den Krieg vor. Das klingt logisch, tut aber weh, weil ich selbst das Gefühl habe, doch in einer anderen, aufgeklärteren Welt unterwegs zu sein, als eine solche noch vor 100 Jahren. 

 

Damals konnte durch eine einzige Depesche, die zu früh oder zu spät zugestellt wurde eine Katastrophe ausgelöst oder nicht mehr aufgehalten werden. 

Heute gibt es das sog. „rote Telefon“, welches sämtliche Irritationen im Grunde genommen sofort aus dem Weg räumen können müsste. Doch dem ist leider nicht so.

Die Frage, die mich jetzt umtreibt ist: 

Warum haben wir es all die Jahrzehnte vorher mit Abrüstung, ausgelöst durch Perestroika und Glasnost, dem Fall der Mauer, der Neuordnung in Russland geschafft, uns friedlich(er) zu vereinigen, wenn wir jetzt wieder Milliarden in die Hand nehmen, um uns wieder künstlich aufzurüsten und alles gefühlt „auf Anfang“ zu stellen? Und mit Anfang meine ich jetzt Kriegstreiberei. 

Warum sind viele unserer Eltern im Protest auf die Straße gegangen, damit eine Pershing II Rakete nicht stationiert wird, - damit jetzt wieder alles auf links gedreht wird und diese schrecklichen Waffen in Dauerproduktion gehen?

Seien wir doch mal ehrlich und realistisch mit dem Blick auf die Weltkugel. Um die Erde steht es perse  schon schlecht!
Wir leben in einem umwelttechnischen Desaster und schwelendem Inferno Potential. 

Wir machen unsere Erde kaputt -, seit Jahrzehnten - mit absoluter Ansage. 

Natürlich auch, weil das liebe Geld die Welt regiert und immer tun wird. Das wäre auch gar nicht so das Problem …, denn Geld kann auch viel Gutes bewirken. 

So wie Medizin auch. Die korrekte Dosis an der richtigen Stelle lässt dich gesunden. Übertriebenes, hektisches Verabreichen von diesen Mitteln können jedoch eine Situation auch noch verschlechtern – bis hin zu Tod. Und so ist es auch mit der Erde. 

Wir lassen Mutter Natur wissentlich und mit vollem Anlauf am langen, ausgestreckten Arm verhungern. Wir beuten sie aus und gehen arg rüde mit dir um. Anstatt das schöne, viele Geld für Projekte auszugeben, die unseren „blauen Planeten“ retten. 

 

Können Sie sich erinnern, wie schnell die Welt sich „erholt“ hat, als Corona die Menschen in die Schranken gewiesen hat? 

Fische in Venedig. Sauberere Luft in Städten, keine Flugzeuge am Firmament. Klarer Himmel und wieder gefühlt echte Jahreszeiten. 

Corona ist natürlich keine Dauer-Lösung um Gottes willen, aber das viele liebe Geld könnte helfen, die Dinge deutlich zu verbessern: 

Unsere Gletscher zu schützen. Die Pole zu erhalten. Den Weltraum zu entschrotten und so weiter. Heute anfangen alles dafür zu tun, mit viel Geld die Welt besser zu machen. 

Und was kommt jetzt?

Wir machen Geld locker, ja. Aber um mehr Leid zu schaffen dafür. Anstatt mehr Hoffnung. 

 

 
Denn jeder Euro der in Rüstung und Waffen gesteckt wird, ist im Grunde genommen ein verlorener Euro. 
Kriege werden geführt, ohne, dass es einen wirklichen Gewinner gibt und das zeigt die Geschichte immer wieder auf. 


Die Historie zeigt ebenfalls: der Mensch hat aus nichts was dazu gelernt.

 
Jeder weiß, dass Krieg schrecklich ist. Jeder weiß, dass Krieg keinen Gewinner hat. Jeder weiß, dass Menschen ihr Leben lassen werden. Mütter um Ihre Kinder weinen werden und in alle Verwandtschaftsgrade tiefe Narben durch den Krieg gezogen werden. Sei es körperlich oder geistig selig. 
Und trotzdem wird seit Jahrtausenden immer wieder die Keule herausgeholt. Man kann es ja nochmal probieren – mal sehen, ob es doch anders ausgeht!? 

Leute – tut es nicht!

Und während früher noch Aug in Aug mit Säbel und Degen solche Kämpfe ausgetragen wurden. Schlachten geführt wurden, die noch von der Qualität des menschlichen Tuns abhängig und auf ein bestimmtes Territorium beschränkt waren, auch mit der Vorgabe, das der geschicktere oder Geübte gewinnt, ist heute Stärke einer Kriegspartei allein daran messbar, wie viele Waffen ich besitze und wie viel Präzision und Technik dafür eingesetzt werden kann. 


Zwischen-Fazit: 

Wenn wir wirklich über künstliche Intelligenz sprechen, müsste man doch jetzt mal ChatGPT allen Ernstes fragen: Wer hat irgendeinen Vorteil durch einen Krieg und wie verhalten sich die Ausgabe für Rüstung und Waffen zum Guten, um die Welt ein wenig besser zu machen Welt (Umwelt). 

Ich habe es selbst noch nicht gemacht, aber sind herzlich eingeladen, das mal zu machen. Schreiben Sie mal in die Kommentare, was da rausgekommen ist. 

Übrigens: 

Wer hierzu eine Antwort will, ohne die KI-Technik zu bemühen, schaut sich bitte den Film „Wargames“ an- aus den 80 gern. Mega! Und - ohne Worte. 

Filmkritik gibt es auf meiner Page und in der Verlinkung. 

Ich finde es arg bedauerlich, dass wir diesen Weg des Friedens, des Diplomatischen, respektvollen freundlichen Umgangs nicht miteinander führen können. 
In einer Weltordnung, die btw. scheinbar keine mehr ist, wo die Welt doch absolut verteilt ist und es nicht mehr nötig wäre, alleine durch Krieg seine Ressourcen zu erweitern, sind wir wieder an die Zähne bewaffnet 

Denn wir haben Handel - der zwar auch mitunter auch Krieg sein kann, aber wenigstens nur mit Geld daher kommt damit grundsätzlich friedlicher daher kommt und auch keiner umkommt bei einer Überweisung von Money von links nach rechts. 
Ob die Gier nach Geld moralisch nicht so verwerflich ist, als wenn man einen echten Krieg führt, sei an dieser Stelle noch dahingestellt und verdient einen extra Blog. 
Das können sich meine Zuhörenden selber beantworten. 

Aber ich bin der Meinung, dass es ohne Tote allemal besser ist, als wenn reines Geld vom einer in die andere Tasche wandert.

 

Winnetou sagte es im Teil 2 sehr treffen. Krieg bedeutet Tote. Frieden bedeutet Leben. 


Sollte der Umstand des reinen Warenhandels nicht mehr ausreichen, obwohl jeder alles von allen kaufen kann, dass sich Leute wieder bedrohen, und mit Waffen niederstrecken, dann haben wir noch immer nicht aus Geschichte gelernt, die uns folgendes zeigt:


Am Ende gibt es keinen echten Gewinner, sondern eine noch kaputtere Welt und viele Tote Brüder Söhne und Kinder. 

Frage:
Was soll das? Wem nutzt das
?